Perspektive Passau - Jugend braucht Zukunft


Gemeinsam mit den Stimmen ÜW-Fraktion wurde in der Kreistagssitzung am 14.10.2013 das Klimaschutzkonzept mit mit Aktionsplan beschlossen. Genauso wichtig ist der ÜW aber die Zukunftsgestaltung für unsere Kinder und Jugendlichen. "Grüne Wiesen und eine gute Luft alleine reichen nicht aus um unsere Jugendlich auch künftig in der Region zu halten", so Fraktionssprrecher Werner Mayer, der deshalb namens der Üw-Fraktion nachstehenden Antrag einreichte: 


Perspektive Passau – Jugendplanung/ Zukunftsplanung
 
Sehr geehrte Herr Landrat,
in der letzten Sitzung des Kreistages am 14.10. wurde auch mit den Stimmen der ÜW-Fraktion das Klimaschutzkonzept mit Aktionsplan für den Landkreis Passau beschlossen.
Die darin aufgeführten Handlungsfelder und die daraus resultierenden Maßnahmen zei-
gen deutlich die Bereitschaft des Landkreise Passau sich seiner ökologischen und umwelt -politischen Verantwortung zu stellen. Die ÜW-Fraktion wird diese Bestrebungen auch weiterhin konstruktiv du engagiert unterstützen.
Ein ebenso positiver Weg zeigt sich mit der Erarbeitung des Seniorenpolitisches Gesamt-
Konzepts ab, in dem sich viele Ausführungen der ÜW-Fraktion (vgl. unser Konzept vom 17.05.2012) wiederfinden. Auch hier werden wir aktiv an der Umsetzung des Konzeptes
mitarbeiten.
Konkret und zielstrebig wie die beiden vorgenannten Themen angegangen wurden und werden ist unserer Auffassung auch das Thema „Jugendplanung – Zukunftsplanung“ anzugehen. Herr Dr. Thekles  hat dem Kreistag in seiner Sitzung am 17. Dezember 2012 die Sozialraum Analyse für die Jugendplanung in der aktualisierten Form vorgestellt und ausführlich die für die Jugendplanung bedeutsamen Strukturen, sowie u.a. die Entwicklungen in den Bereichen Familie, Wirtschaft, Arbeitsmarktentwicklung erläutert.
Im Resultat bleibt festzustellen dass z.B. die demographische Entwicklung, das geringe Angebot an Akademikerarbeitsplätzen, die hohe Zahl an Pendlern (40%), die vergleichsweise dünne Arbeitsplatz dichte (27,0 %)  oder die Absicht von rd. 60 % der befragten Jugendlichen aus ihrer Gemeinde oder Region wegziehen zu wollen, auch in diesem Bereich einen dringenden konzeptionellen Handlungsbedarf aufzeigen.
Die ÜW-Fraktion
                                                                                       beantragt
deshalb Einrichtung einer Arbeitsgruppe unter Einbeziehung von Verwaltung, Politik und sonstiger relevanter Stellen um zunächst eine Stärke- / Schwächeanalyse zu erarbeiten und im Anschluss daran – analog dem „Integrierten Klimaschutzkonzept“ oder dem „Seniorenpolitischen Gesamtkonzept“ – daraus konkrete Maßnahmen und Umsetzungen zu entwickeln.
Der Landkreis Passau hat in vielen Bereichen Vorreiterstellung und allgemein ein gutes Image, gleichwohl gilt es vor den erkannten Schwächen nicht die Augen zu verschließen, sondern diese zu analysieren und Verbesserungen herbeizuführen.
Wir bitten Sie, sehr geehrter Herr Landrat im Sinne einer weiterhin positiven Entwicklung unseres Landkreises den Antrag der ÜW-Fraktion zu unterstützen und die weiteren Schritte zu veranlassen.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
 
Werner Mayer
Fraktionssprecher
 


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